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ASBH Selbsthilfe gGmbH
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Aktuelles

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„Einfach (was) bewegen“ – bezev und Eurodesk starten Kampagne für inklusiven Freiwilligendienst

Essen/Bonn, 10. September 2019 – Pünktlich zum Start der Bewerbungsphasen vieler Freiwilligendienste hat die Essener Organisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.) gemeinsam mit Eurodesk Deutschland die Kampagne „Einfach (was) bewegen“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, junge Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts zu informieren und sie einzuladen, einen Freiwilligendienst im Ausland zu machen. „Denn das ist“ wie Steffi, eine junge Freiwillige mit Glasknochen in Ghana sagt „das einzige was einem den Horizont wirklich erweitern lässt und Perspektiven ermöglicht, die man zu Hause einfach nicht hat.“ Highlight der Kampagne ist ein weitgehend barrierefreier Film, der verschiedene Arten von Auslandsfreiwilligendiensten vorstellt: ein inklusives Workcamp in Wien, einen weltwärts-Freiwilligendienst in Ghana und einen ESK-Freiwilligendienst eines Österreichers in Deutschland. Der Film zeigt authentische Bilder von Freiwilligen mit Beeinträchtigung vor Ort, stellt die Vielfalt der Dienste vor und lädt dazu ein, sich von bezev beraten und an inklusiv arbeitende Organisationen vermitteln zu lassen.

Auf der Seite www.inklusivefreiwilligendienste.de erhalten Interessierte alle wichtigen Informationen zu den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts, zum Beispiel welche Unterstützung sie erhalten und wie sie sich bewerben können. Das Kampagnenvideo steht in einer Version mit Gebärdensprachverdolmetschung und in einer Version mit Audiodeskription zur Verfügung, auch Untertitel lassen sich dazu schalten.

„Die wichtigste Botschaft an Interessierte mit Beeinträchtigung: Es ist nicht wichtig, was du nicht kannst, sondern was du kannst!“

Den Link zum Film und weitere Informationen zu „Einfach (was) bewegen!“ finden Neugierige unter www.inklusivefreiwilligendienste.de oder www.jetzt-einfach-machen.de

Der Film „Einfach (was) bewegen“ wurde von bezev in Kooperation mit Eurodesk Deutschland produziert. Gefördert wurde der Film von der Aktion Mensch Stiftung. Eurodesk Deutschland ist ein Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wird gefördert von: BMFSFJ und Erasmus+.

Kontakt: Jelena Auracher, Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V., Altenessener Straße 394-398, 45329 Essen, Tel.: 0201 – 17 88 963, E-Mail: auracher@bezev.de

www.bezev.de

Workshop „1. Arbeitsmarkt – Chancen und Herausforderungen für junge Leute mit einem besonderen Bedarf“

Die Kindernetz-Akademie bietet in Kooperation mit dem Arbeitskreis des Kindernetzwerks „Junge Selbsthilfe“ den Workshop „1. Arbeitsmarkt – Chancen und Herausforderungen für junge Leute mit einem besonderen Bedarf“ an.

In dem 2-tägigen Workshops mit Salo und Partner, einem bundesweiten Arbeitsmarktdienstleister, geht es um die berufliche Rehabilitation, Arbeitsplatzvermittlung, Ausbildung, Umschulung, Stellenangebote und Hilfsangebote. Der Workshop findet auf dem nächsten Treffen des Arbeitskreises „Junge Selbsthilfe“ am 8. bis 10. November 2019 in der Jugendherberge Nürnberg auf der Burg (Burg 2, 90403 Nürnberg) statt.

Willst du dich über deine Themen austauschen, Rat bei anderen Betroffenen suchen und dabei noch eine nette Zeit verbringen? Dann hast Du an dem Wochenende auch dazu Gelegenheit: Triff die Junge Selbsthilfe des Kindernetzwerks. Sie ist ein Zusammenschluss von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit verschiedenen (seltenen) chronischen Erkrankungen und Behinderungen und Botschafter ihrer Mitgliedsorganisationen. Jugendliche im Alter von 16 bis 30 Jahren aus ganz Deutschland sind aktiv: Sie wissen über Beeinträchtigungen und die damit verbundenen Probleme in der Gesellschaft und in der medizinischen Versorgung am besten Bescheid. Als Experten in eigener Sache tauschen sich in gemütlicher Runde aus und bearbeiten die unterschiedlichsten Themen und erstellen politische Forderungen für die Junge Selbsthilfe.

Genauere Informationen sowie das Anmeldeformular stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

Gesucht: PeerberaterIn für Erweiterte Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Landshut

Das diakonische Werk Landshut e.V. sucht ab 01.10.2019 eine Peerberaterin/ einen Peerberater in Teilzeit für Ihre neue EUTB in Plattling.

Gesucht wird  eine engagierte Mutter/ einen engagierten Vater, die/ der bereit ist, sich in die Thematik einzuarbeiten und vor dem Hintergrund eigener Erfahrung,  Ratsuchende unterstützen möchte.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier zum Herunterladen.

Paare oder Frauen für die ZDF-Serie 37 Grad zum Thema pränatale Operation bei Spina bifida gesucht

Die Autorin und Filmemacherin Tania Chapuis möchte eine Reportage für das Format 37° (ZDF) über das Thema „Pränatale Chirurgie“ machen . Dafür ist Sie auch mit Prof. Thomas Kohl, Universitätsklinikum Mannheim in Kontakt.

Sie sucht Frauen bzw. Paare bei deren Fötus Spina bifida oder eine andere vorgeburtlichen Behinderung diagnostiziert wurde und die sich mit den aufkommenden Fragen beschäftigen und die Vor-und Nachteile einer pränatalen Operation abwägen oder bereits eine pränatale Operation hinter sich haben, dies abgelehnt haben oder, oder, oder…

Kontakt:

Tania Chapuis

Tel.: +49 6172 850 650 0 

mob.: +49 173 87 87 500

21 . Wissenschaftliche Tagung des Beirates der ASBH e.V. in Fulda (15.-16.11.2019)

Teilnehmende Mitglieder, Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal erwarten interessante Vorträge zu medizinischen und sozialrechtlichen Themen. Prof. Dr. Hans-Christoph Ludwig aus Göttingen wird in seinem Vortrag eine neue Sicht auf das Thema Hydrocephalus und daraus folgende klinische Konsequenzen darstellen. Aus dem Kinderspital Zürich wird Dr. Sonja Schauer über die Indikationen für einen Shunt bei pränataler Operation berichten. Vorträge und Diskussionen zu Adipositas, Ernährung und Darmmanagement stellen weitere Schwerpunkte dar. So wird es darum gehen, welche Besonderheiten des Darms bei Spina bifida auftreten können. Adipostitas bei Spina bifida steht im Fokus der Vorträge von Dr. Heiko Lienhard und Prof. Dr. Juliane Behnke-Mursch. Theoretisch und praktisch wird über das Thema Führerschein informiert. Die Theorie wird aus medizinischer Sicht als auch aus der rechtlichen Perspektive behandelt. In der Praxis können die Teilnehmenden einen Fahrsimulator für Menschen mit Behinderung ausprobieren, der während der Tagung zur Verfügung steht. Betreut wird der Fahrsimulator von Roman Pott, Experte und Berater für Fahrzeugumrüstungen.

Tagungsort:

Bonifatiushaus Fulda
Neuenberger Str. 3
36041 Fulda
Telefon 0661 83980
E-Mail info@bonifatiushaus.de

Flyer/Programm zur Veranstaltung

Anmeldung

Einladung zum MZEB-Workshop am 14.11.2019 in Fulda

Liebe Interessierte,

der MZEB-Workshop am Vortag der alljährlichen Tagung des wissenschaftlichen Beirates der ASBH in Fulda ist längst schon Tradition geworden. Die MZEB-Landschaft entwickelt sich, neue Ambulanzen entstehen bundesweit. Erwartungsgemäß entwickeln sich die Zentren mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Bisher haben wir hauptsächlich über Probleme der Zulassung und der Vereinbarungen mit den Krankenkassen diskutiert. Das hat uns gegenseitig sehr geholfen, viele Hürden auf dem Weg zur Ambulanzgründung zu überwinden*.

Mehr und mehr beschäftigen sich die Diskussionen nun mit inhaltlichen Themen, Fragen der Qualität und der Vernetzung der Zentren untereinander. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist der notwendige nächste Schritt zur Gestaltung einer angemessenen Versorgung für erwachsene Menschen mit komplexen Behinderungen in den MZEB. Langfristig müssen wir darauf achten, das Wissen und die Angebote der jeweiligen Schwerpunktthemen der Ambulanzen zu bewahren und auszubauen. Zusätzlich sollen alle Ambulanzen daran arbeiten, ein angemessenes und qualifiziertes Angebot auch über ihr Schwerpunktthema hinaus anzubieten. Denn weder der Verlust von Schwerpunktangeboten mit entsprechendem Fachwissen noch die Entwicklung hin zu Ambulanzen mit einseitigen Spezialangeboten ist für unsere Patienten zu akzeptieren. Der Gesetzgeber macht hierzu keine Vorgaben. Es ist nun an uns, die MZEB-Landschaft möglichst bedarfsgerecht zu entwickeln.

Vertreter des wissenschaftlichen Beirates und die ASBH haben sich entschlossen, den diesjährigen Workshop am 14.11.2019 dem Thema „Bedarfsgerechte Versorgung von Erwachsenen mit Spina bifida und Hydrocephalus im MZEB“ zu widmen. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns über die spezifischen Anforderungen an MZEB-Teams für eine angemessene und umfassende Versorgung von Erwachsenen mit Spina bifida und Hydrocephalus zu diskutieren und freuen uns auf regen Austausch mit Ihnen.

Ihre

Dr. Anne Bredel-Geißler

* An dieser Stelle möchte ich Herrn Prof. Dr. P. Clemens für die Mitgestaltung und seine leidenschaftlich geführte Diskussion der letzten Workshops besonders danken. Seine unermüdliche Arbeit in diesen grundsätzlichen schwierigen Themen, mit der er uns Mut gemacht hat, hat uns in jeder Hinsicht weitergebracht. In bemerkenswerter Weise hat Herr Prof. Dr. Clemens die komplexen Themen analysiert und verständlich dokumentiert und steht zuverlässig für Fragen zur Verfügung. So hoffe ich auch künftig auf seine Teilnahme bei den Workshops.

Informationen:

Ort: Bonifatiushaus Fulda Neuenberger Straße 3-5, 36041 Fulda, Telefon (0661) 8398-0, info@bonifatiushaus.de, http://www.bonifatiushaus.de

Zeit: Donnerstag, 14.11.2019 16.00 Uhr – 19.00 Uhr

Formlose Anmeldung an: a.engel@rfk.landeskrankenhaus.de

Informationen zum Thema Behinderung in der Europäischen Union in Leichter Sprache (09.07.2019)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat seine Broschüre „Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen in der Europäischen Union“ neu überarbeitet und veröffentlich diese im August 2019. Die Broschüre umfasst 7 Kapitel: Die Hilfe für Menschen mit Behinderung in der EU, So leben Menschen mit Behinderung in den Ländern der EU, Lernen mit Behinderung und lernen mit Lern-Schwierigkeiten, Arbeiten mit Behinderung, Die Hilfe mit Geld für Menschen mit Behinderung, Alle Menschen sollen das Gleiche schaffen können, Programme in den Ländern der EU für Menschen mit Behinderung, Die Ziele von der EU, Allgemeine Infos.

Die Broschüre kann über die Internetseite des BMAS als pdf-Datei heruntergeladen, oder als Printversion bestellt werden.

https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a812l-rat-geber-europa-barrierefrei.html

12. Vertragsstaatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention in New York vom 11.-13. Juni (11.06.2019)

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel wird gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Kerstin Griese als Teil der Delegation aus Deutschland teilnehmen. Ziel der Konferenz ist der internationale Austausch der einzelnen Vertragsstaaten der UN-BRK. Schwerpunkte dabei werden unter anderem die Themen Digitalisierung, Soziale Inklusion sowie Inklusion in Kultur und Sport sein. „In einer globalisierten Welt darf es nicht nur um Handels- und Wirtschaftspolitik gehen, genauso wichtig ist das gemeinsame Handeln und der Austausch bei sozialen Themen,“ so Jürgen Dusel. „Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir in der deutschen Außenpolitik noch offensiver die Werte der UN-Behindertenrechtskonvention kommunizieren. Insbesondere würde ich mir mehr Engagement wünschen, zum Beispiel, dass wir konkrete Projekte initiieren und unterstützen. Wir können von anderen Staaten noch viel lernen. Ich erhoffe mir viel spannenden Input auf der Staatenkonferenz.“

Im kommenden Jahr steht Deutschland zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erneut auf dem Prüfstand. In der sogenannten Staatenprüfung ermittelt der Vertragsausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, wie der Stand der Inklusion in Deutschland ist und wo noch Handlungsbedarf ist. In den letzten „abschließenden Bemerkungen über den ersten Staatenbericht Deutschlands“ 2015 wurden beispielsweise der nicht einheitliche Stand der Inklusion in den Bundesländern kritisiert, ungenügende Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Mehrfachdiskriminierung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder auch die Diskriminierung von Kindern mit Behinderungen beispielsweise im Bereich Bildung. Ein weiterer Punkt war, dass zu wenige Maßnahmen getroffen werden, um Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen, insbesondere von Menschen mit psychosozialen und/oder geistigen Behinderungen, abzubauen.

20 Jahre Hydrocephalus-Erfahrungsaustausch in Frankfurt (04.06.2019)

Im September 1999 trafen sich vier wildfremde Menschen, um über ein nicht ganz alltägliches Thema zu sprechen. Dies war die Geburtsstunde vom Erfahrungsaustausch für Jugendliche und Erwachsene mit Hydrocephalus in Frankfurt. Seit nunmehr 20 Jahren können sich Betroffene bei den Treffen über die Erkrankung und damit zusammenhängenden Themen austauschen. So geht es zum Beispiel auch um die Bereiche Behindertenausweis, Berufsleben und Alltagsbewältigung. In zwei Jahrzehnten hat sich so manches verändert: Die Gruppe traf sich zunächst in verschiedenen Gaststätten, bis sich die Möglichkeit ergab, ruhige Räumlichkeiten eines Verbandes für die Treffen zu mieten. Manche Teilnehmer verließen die Gruppe, neue Gesichter kamen hinzu. Auch in Bezug auf die Leitung der Gruppe gab es seit Gründung Veränderungen. Es gibt aber auch Konstanten, auf die man sich beim Besuch der Treffen stets verlassen kann. So sind neue Teilnehmer jederzeit herzlich willkommen. Gleiches gilt für interessierte Begleitpersonen. Denn auch das soziale Umfeld kann von den Gesprächen profitieren. Die Gespräche finden stets auf gleicher Augenhöhe statt. Es besteht immer die Möglichkeit, Fragen und Themen in großer Runde zu besprechen, oder sich zu einem Vier-Augen-Gespräch zurückzuziehen. Ein wertschätzender Umgang miteinander ist sehr wichtig. Einen ebenso großen Stellenwert nimmt das Prinzip der Vertraulichkeit ein. Was auf den Treffen passiert, bleibt auf den Treffen. Wird auf Erfahrungen früherer Teilnehmer Bezug genommen, so geschieht dies ohne Nennung von Namen. Kontakte werden nur nach Zustimmung aller Beteiligten vermittelt.

Die Treffen finden vierteljährlich statt. Genutzt werden Räumlichkeiten mit idealen Bedingungen für vertrauliche Gespräche. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Selbsthilfe lebt vom Mitmachen. Ohne die Bereitschaft jedes einzelnen Teilnehmers, von den eigenen Erfahrungen zu erzählen, wären die Treffen der Gruppe niemals möglich gewesen. Daher geht ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem persönlichen Beitrag die Selbsthilfe mit Leben gefüllt haben und dies hoffentlich auch in Zukunft tun. In diesem Sinne freue ich mich auf viele weitere Treffen mit intensiven Gesprächen und angeregtem Austausch, so Andreas Jörg (Leiter HC-Erfahrungsaustausch Frankfurt).

Weitere Informationen gibt‘s auf www.hydrocephalusseite.de

Umfassender Relaunch von der Website www.einfach-teilhaben.de (28.05.2019)

Mit einem stark überarbeiteten Design und mit größerer Nutzerfreundlichkeit wird die Website www.einfach-teilhaben.de des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales neu ins Netz gestellt. Der moderne Web-Auftritt bietet schnell abrufbare Informationen in übersichtlicher Darstellung. Smartphones und Tablets haben sich zum meistgenutzten Weg ins Internet entwickelt, ein Grund die Website komplett zu überarbeiten und an das veränderte Nutzungsverhalten der Menschen anzupassen.

Bei der Website handelt es sich um ein Informationsportal, das Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige, Behörden und Unternehmen rund um das Thema Behinderung auf dem aktuellen Stand hält. Im Unterschied zu anderen Angeboten im Internet werden hier umfassende Informationen an einer Stelle gebündelt und barrierefrei zur Verfügung stellt.

„Einfach teilhaben“ ist sehr übersichtlich nach Lebenslagen, wie zum Beispiel „Alter und Rente“, „Kindheit und Familie“, „Schule“ oder „Schwerbehinderung“ gegliedert und bietet u. a. Informationen zu Fördermöglichkeiten, beruflicher Rehabilitation, technischen Hilfsmitteln und finanziellen Leistungen für Menschen mit Behinderungen. Die Seite enthält Inhalte in leichter Sprache und in Gebärdensprache. Der Relaunch wurde auf Grundlage von Expertengesprächen und Zielgruppenanalysen zu den Anforderungen an die Barrierefreiheit umgesetzt. Neu ist außerdem die Rubrik „Ratgeber“. Hier wird nicht nur informiert, sondern auch aufgezeigt, was wo beantragt werden kann oder wo konkret etwas zu finden ist. Je nach Thema ist eine klare Fragestellung definiert, die auf der Ratgeberseite beantwortet wird (z. B. Wie beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis?).