NPH-Portal

Suchen

Newsletter abonnieren

Arbeitsgemeinschaft
Spina Bifida und Hydrocephalus e.V. | Selbsthilfe seit 1966

22. Wissenschaftliche Tagung des ASBH-Beirats 2021 (weitere Infos folgen)

Nachdem wir im letzten Jahr die Tagung des wissenschaftlichen Beirates durch die Corona Pandemie absagen mussten, sind wir optimistisch die Tagung in diesem Jahr durchführen zu können. Wir freuen uns daher Sie/Euch vom 8. bis 9. Oktober 2021 wieder nach Fulda einzuladen.

Auf zwei Tage verteilt geht es wieder um Themen rund um Spina bifida und Hydrocephalus. Ein Highlight wird das Thema „50 Jahre Spina bifida und Hydrocephalus“ sein. Referenten, die maßgeblich an der Entwicklung von Grundlagen und Strukturen für die Behandlung von Menschen mit Spina bifida und Hydrocephalus beteiligt waren wie Dr. Ermert, Prof. Parsch, Dr. Zerche und Prof.  Höpner blicken zurück in die Anfangszeit von Kliniken und medizinischem Wissensstand. Erweitert wird der Blickwinkel durch den Vortrag von Dieter Peschke mit Erfahrungen aus seiner Sicht. Der Titel seines Vortrages lautet: „Wege aus der Resignation: Jedes Kind hat ein Potential“.

Nach dem Blick zurück, gilt es sich mit einem weiteren wichtigen Thema zu widmen: der Mobilität im Rollstuhl. Dabei kommt es darauf an, orthopädischen Probleme bei der Benutzung zu verhindern. Zwei orthopädische Vorträge von Prof. Martin und Dr. Abel nehmen sich den Problemen und Veränderungen der Mobilität an, bevor Birgit Mahlmann ein Selbstbehandlungsprogramm zum Erhalt der Wirbelsäulen- und Schultermobilität für RollstuhlfahrerInnen vorstellt. Mobilität steht auch im Vordergrund der darauffolgenden Beiträge von Sorg Rollstuhltechnik und Gottinger Orthopädietechnik. Der zweite Tag der Tagung beginnt mit den Themen Fortbewegung mit dem Handbike und der Folsäureprävention. Den freien Themen folgen zwei weitere Themenblöcke: Wundmanagement und dem psychologischen Thema „Selbstmanagement“. Die Beurteilung, Reinigung und Versorgung von Wunden ist ein wichtiges Thema vor allem für Spina bifida Betroffene. Wir werfen mit den Referenten Dr. Borsche und David Krumbacher einen Blick auf das operative und das ambulante Wundmanagement. Bis zum Ende der Veranstaltung wird es dann darum gehen, wie Menschen mit Spina bifida und Hydrocephalus ihr Leben selbst managen und warum es manchmal nicht klappt.