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Arbeitsgemeinschaft
Spina Bifida und Hydrocephalus e.V. | Selbsthilfe seit 1966

Klimawandel und Selbsthilfearbeit

Hitzewellen, Starkregen, Dürren – die Erderwärmung hat klimatische Veränderungen zur Folge, die das Leben und die Gesundheit der Menschen schon jetzt stark beeinflussen. In Zukunft werden sich die Folgen intensivieren und Menschen aus Risikogruppen wie etwa Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen im besonderen Maße betreffen. Um ihre Gesundheit und die aller Menschen langfristig zu schützen, gilt es, das Ausmaß des Klimawandels so gering wie möglich zu halten. Hierfür bedarf es grundlegender politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Die Rolle von Selbsthilfeorganisationen

Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe kann dazu beitragen, erforderliche Veränderungen anzustoßen und die Folgen der Klimakrise abzumildern, indem sie beispielsweise:

  • Impulse für eine klimafreundliche Lebensweise setzt,
  • Veränderungen auf politischer Ebene einfordert,
  • die Verbandsarbeit klimafreundlich gestaltet.

Zusätzlich können Selbsthilfeorganisationen dazu beitragen, dass Betroffene klimabedingte Belastungen besser bewältigen und sich adäquat schützen können. Hierfür können sie Zugang zu Informationen ermöglichen, für gesundheitliche Folgen sensibilisieren, über Handlungsmöglichkeiten aufklären und bei der Klimaanpassung unterstützen.

Gesund durch Klimaschutz und Klimaanpassung

Das Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ möchte Selbsthilfeorganisationen ermöglichen, klimafreundlicher zu agieren, ihre Arbeit an die neuen Herausforderungen anzupassen und Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche und gesunde Lebensweise zu schaffen. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit der Mitglieder bestmöglich zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, erstellt die BAG SELBSTHILFE Arbeits- und Informationsmaterialien zu wechselnden Schwerpunktthemen und veranstaltet hierzu flankierende Workshops – darunter Hitze, Ernährung und psychische Gesundheit.

Klimaschutz für eine lebenswerte Zukunft

Wer sich mit dem Klimawandel beschäftigt, erlebt schnell unangenehme Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer. Diese sogenannten Klimagefühle sind unter jungen Menschen weit verbreitet. Die Selbsthilfe kann ein hilfreicher Ort sein, um mit den Gefühlen und den psychischen Belastungen besser umzugehen und diese gesund zu bewältigen. Sie bietet nicht nur Raum für Austausch, sondern auch für ein gemeinsames Engagement zum Schutz von Klima und Gesundheit.

Weiter Informationen: https://www.bag-selbsthilfe.de/klimawandel

Quelle: BAG Selbsthilfe

 

Veröffentlich: 19.08.2025
Zuletzt bearbeitet: 19.08.2025
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