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ASBH Selbsthilfe gGmbH
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Aktuelles

Aktuelles, Interessantes und Wissenswertes finden Sie auch auf der ASBH Facebook Seite :  

Mitarbeiterin/Mitarbeiter für Publikationen, Internet und Veranstaltungen gesucht (06.06.2018)

Die ASBH Selbsthilfe gGmbH sucht für die Geschäftsstelle in Dortmund eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für die Schwerpunkte Publikationen, Internet, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit. Wenn Sie Sozial- oder Geisteswissenschaftler sind, bereits in der Krankenversicherung gearbeitet haben und sich mit Netzwerken als auch Vereinen auskennen, sind Sie bei uns richtig. Die Stellenausschreibung kann Sie hier heruntergeladen werden.

Stellenausschreibung Referentin/Referent Kinderhospizforum und Veranstaltungen (29.03.2018)

Die Deutsche Kinderhospizakademie sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in als „Referent/in für das Deutsche Kinderhospizforum und Fachtagungen“. Die Stelle ist unbefristet mit einem Umfang von 18,75 Wochenstunden ausgeschrieben. Die Stellenausschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Beteiligung an einer Umfrage zur europäischen kinderurologischen Leitlinie (21.03.2018)

Prof Dr .Raimund Stein, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der ASBH und im Leitlinien Committee würde gerne Ihre Meinung zu einer kinderurologischen Leitlinie erfahren und bittet Sie deshalb um Mithilfe!

Das europäische Committee für kinderurologische Leitlinien verfasst für medizinisches Fachpersonal (Ärzte, Urotherapeuten und auch spezialisierte Schwestern) Empfehlung zur Diagnostik und Therapie von kinderurologischen Krankheitsbildern bzw. Fehlbildungen. Eine dieser Leitlinien beschäftigt sich mit Menschen mit Spina bifida und der daraus resultierenden neurogenen Blase. Da diese Empfehlungen Sie betreffen, bzw. ihre Angehörige würden wir sie gerne um ihre Meinung zu der neuen Leitlinie über die neurogene Blase bitten.Es wurde ein kleiner Online-Fragebogen erstellt, den Sie oder ihre Angehörige ausfüllen können. Nur dadurch lässt sich erfahren, ob die Empfehlungen auch angenommen werden und der Realität entsprechen. Den Text der Leitlinie können Interessierte bei Bedarf der ASBH Geschäftsstelle anfordern

Sie finden den Link zur Umfrage hier.

 

NEU an der TU Dortmund: ­ Peer-Mentoring für behinderte und chronisch kranke Schüler und Schülerinnen (16.03.2018)

„Früh anfangen statt länger bleiben!“ ist das erste Peer Mentoring Angebot der TU Dortmund, in dem behinderungserfahrene Studierende als Mentoren und Mentorinnen behinderte und chronisch kranke Schüler und Schülerinnen (Mentees) der Sek. II speziell im Übergang Schule – Universität begleiten.

Am Freitag, den 04. Mai 2018 von 15.30 bis 17.00 Uhr, sind Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern, Studierende der Studieneingangsphase, Lehrer und Lehrerinnen sowie Mitarbeitende von Beratungs- und Vernetzungsstellen herzlich zu einer Informationsveranstaltung an die TU Dortmund einladen. Es wird um Anmeldung per Telefon (0231) 755-8047, Mail an alexandra.franz@tu-dortmund.de oder über die Homepage http://www.dobus.tu-dortmund.de bis zum 27. April 2018 gebeten.

27.02.2018

Sie wollen im Ausland eine besondere Abwechslung erleben? Mehr als nur eine Auszeit vom Alltag bedeutet ein Work and Travel-Urlaub. Die Kombination von Arbeiten und Reisen bietet sich vor allem bei einem längeren Auslandsaufenthalt an.Was eine Selbstverständlichkeit für die meisten Menschen ist, ist im Prinzip auch für Menschen mit Handicaps aller Art und für Rollstuhlfahrer möglich. Die Option eines Work and Travel-Trips ist natürlich eine größere Herausforderung als eine einfache Urlaubsreise. Mit den wichtigsten Infos rund um barrierefreies Reisen und Arbeiten kann auch dieses Abenteuer gelingen. Ein Bericht von Heike L., 25 jährige Studentin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Eine besondere Herausforderung

Die Option, im Ausland bei einem längeren Aufenthalt vor Ort auch zu arbeiten und Geld zu verdienen, ist vor allem bei jungen Menschen attraktiv geworden. Nach dem Abitur oder während des Studiums zieht es viele raus in die Welt, um dort ihre beruflichen Erfahrungen zu machen und den Horizont zu erweitern. Der Organisationsaufwand und die Vorbereitungen sind für Menschen mit Behinderung oder Handicap allerdings um ein Vielfaches höher, jedoch bei weitem nicht unmöglich.

Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung, ein solches Abenteuer anzugehen, ist natürlich die Schwere und Art der Behinderung. Hier ist ein realistisches Abwägen für ein Für und Wider unabdingbar. Grundsätzlich sollte ein gehandicapter Mensch auch zuhause und in seinem Alltag alleine gut zurechtkommen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die individuelle Konstitution. Jeder, der eine solche Reise plant, sollte selbstbewusst mit seiner Behinderung umgehen und mit dem nötigen Willen ausgestattet in die Welt gehen.

Die besten Länder

Die meisten Work und Travel Reisen finden in westlichen Ländern statt, wo eine gute Gesundheitsversorgung gewährleistet ist. Länder wie Neuseeland, Kanada oder Australien stehen sehr hoch auf der Beliebtheitsskala, doch auch weniger exotischeLänder in Europa bieten inzwischen behindertengerechte Konditionen. Westliche Industrienationen haben gute Gesundheitsstandards, eine funktionale Infrastruktur und viele barrierefreie Einrichtungen, die Transporte und Reisen sehr erleichtern. Von Vorteil ist immer, wenn man die Landessprache schon spricht. Mit einem Sprachkurs vor Antritt der Reise optimieren sich die Möglichkeiten auch vor Ort.

Die richtigen Jobs

Welches Land kommt in Frage für meine Work und Travel-Reise und welche Berufe bieten sich an? Es gibt bestimmte Berufe, die eher zur Auswahl stehen für ausländische Jobber auf Zeit. Die Branchen, die die meisten Work and Travel-Jobs anbieten, sind Gastronomie, Tourismus, Teaching oder Au-Pair, aber auch Jobs in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

Bestimmte Jobs wie Hilfstätigkeiten auf einer Farm oder die meisten Tätigkeiten in der Gastronomie kommen für gehandicapte Menschen in der Regel nicht in Frage. So bieten sich eher sitzende Tätigkeiten im Büro oder Jobs an der Rezeption in kleinen oder mittelgroßen Hotels an. Telefontätigkeiten eignen sich ebenfalls gut bei körperlichen Handicaps.

Natürlich spielen bestimmte Fähigkeiten und Interessen auch eine Rolle bei der Auswahl. Es lohnt sich, entsprechende Datenbanken für Jobs im gewünschten Land durchzuforsten. Auch wenn die Jobs nicht explizit ausgeschrieben sind für Menschen mit Behinderungen – ein potenzieller Arbeitgeber sollte einfach auf die Möglichkeit angesprochen werden. Womöglich ist es das erste Mal, dass ein angebotener Job für einen Menschen mit Handicap angepasst wird – aber vielleicht nicht das letzte Mal, wenn alles gut läuft.

Umfangreiche Vorbereitungen

Der organisatorische Aufwand im Vorfeld eines geplanten Work and Travel ist recht umfangreich. An was muss alles gedacht werden?

  • Reisedokumente, gültiges Visum und eine Auslandskrankenversicherung
    Je nach ausgewähltem Land ist unter Umständen ein gültiges Visum vonnöten. Dies zu besorgen ist nicht unbedingt schwieriger, als für Menschen ohne Behinderung. Eine Auslandskrankenversicherung allerdings schlägt oft mit deutlich höheren Kosten zu Buche.
  • Transportmöglichkeiten und Reisen
    Das Herumreisen im betreffenden Land ist in der Regel mit einer Behinderung schwieriger und aufwändiger. Von daher sollten häufige Ortswechsel vermieden werden. Und auch die Reisekosten sind entsprechend höher. Das variiert allerdings von Reiseland zu Reiseland.
  • Die richtige Unterkunft
    Nicht nur der Job muss der Behinderung entsprechen, auch die Unterkunft sollte barrierefrei sein. Leider sind sehr viele Hostels oder Unterbringungsmöglichkeiten nicht behindertengerecht. Eine passende Unterkunft zu finden kann deshalb etwas länger dauern.

Wer sich mit den organisatorischen Aufgaben nicht alleine beschäftigen will, kann bei Work and Travel-Agenturen anfragen. Auch andere Organisationen, die sich auf barrierefreies Reisen spezialisiert haben, bieten viele gute Tipps und haben einen breiten Erfahrungsschatz. Sie können die gesamten Vorbereitungeneines Work and Travel aus einer Hand abwickeln – waseinige extra Kosten verursacht. Allerdings wird dadurch die Abwicklung weit weniger kompliziert und ist seinen Preis allemal wert.

Nicht ohne Reiserücktrittversicherung!

Eine Reiserücktrittversicherung ist gerade für Menschen mit Behinderung besonders wichtig. Denn sie haben spezielle Bedürfnisse auf einer solchen Reise, die schnell zu höheren Kosten führen können. Nicht viele Urlaubsanbieter haben ihre Angebote auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Oft sind dann entsprechende Pakete etwas kostspieliger. Umso besser ist es, wenn bei Verhinderung oder Ausfall wenigstens die finanziellen Schäden abgefedert werden können. Was wird durch eine gute Reiserücktrittsversicherung alles abgedeckt?

Eine Reiserücktrittversicherung tritt dann auf den Plan, wenn eine plötzliche Krankheit, ein Unfall oder ein Vermögensschaden noch vor dem Antritt der Reise auftritt. Eine Reiseabbruchversicherung kommt für den Ausfall und weitere anfallende Kosten auf, wenn eine bereits angefangene Reise abgebrochen werden muss. Für eine unangenehme Unterbrechung der Reise kann eine unvorhergesehene Krankheit oder gesundheitliche Komplikation schuld sein. In einem solchen Fall hilft eine Reisekrankenversicherung bei der Übernahme der örtlichen ambulanten oder stationären Behandlungskosten.

Bevor eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen wird, gibt es einige Dinge zu beachten. Nicht alle Versicherungsgesellschaften übernehmen mögliche Folgen einer chronischen Erkrankung oder Behinderung. Eine solche Ausschlussklausel darf nicht im Vertrag der passenden Reiserücktrittsversicherung stehen! Unerwartete Verschlechterungen des Gesundheitszustands müssen gerade bei einem Handicap abgedeckt sein und in einer gesonderten Klausel ausdrücklich genannt werden. Wichtig ist in jedem Fall, sich von dem behandelnden Arzt eine Reisefähigkeitsbestätigung ausstellen zu lassen. Damit kann jeder gehandicapte Reisende nachweisen, dass die gewählte Reisedauer und das Reisemittel unbedenklich sind.

Reisen alleine oder mit Begleitung?

Work und Travel-Aufenthalte sind durchaus eine anspruchsvolle Herausforderung, gerade für Menschen mit Handicap. Wer sich nicht alleine ins Ausland traut, hat die Möglichkeit, sich von einer Person begleiten zu lassen. Ein vertrauter Freund, Verwandter oder Pfleger kann unter Umständen auch nur eine Zeitlang dabei sein, um den Einstieg zu erleichtern. In Online-Börsen oder über Facebook können solche Reisepartner gut gefunden werden. Vielleicht freuen sich andere Backpacker über die Möglichkeit, Sie während einer solchen Reise unterstützen zu können – schreiben Sie in Social-Media-Foren und knüpfen Sie bereits frühzeitig Kontakte, um potenzielle Reisepartner vorab kennen zu lernen.

Manche Agenturen oder Reiseorganisationen vermitteln geschulte Reiseassistenten. In manchen europäischen Ländern bieten auf Bahnhöfen oder Flughäfen unter dem Label „Travel Assistance“ ihre Dienste an.

Fazit:
Einen behindertengerechten Job für einen Work and Travel-Aufenthalt zu finden, ist sicherlich schwieriger als ohne Behinderung. Aber die Herausforderung wird mit einem unvergesslichen Erlebnis und bleibenden Erinnerungen sowie mit neuen Freunden belohnt. Man kann durch eine solche Reise viel über sich lernen und Hemmungen abbauen. Das eigene Selbstbewusstsein durch so eine Erfahrung wird genauso gestärkt, wie das Sprachvermögen und die beruflichen Kenntnisse.

08.02.2018

An dieser Stelle möchten wir Sie über Veränderungen in der Geschäftsführung der ASBH informieren. Die bisherige Geschäftsführerin Frau Schlegel hat die ASBH nach zehnjähriger Tätigkeit verlassen, um sich beruflich zu verändern. Wir danken Ihr für die langjährige gute Arbeit und wünschen Ihr für die berufliche und private Zukunft alles Gute. Nachfolger und neuer Geschäftsführer der ASBH ist Jürgen Wolters, verheiratet und Vater von drei Kindern. In Duisburg studierte er Sozialwissenschaften und arbeitete schließlich beim Bundesverband der Betriebskrankenkassen in der Prävention und Gesundheitsförderung. Im Jahr 2013 wechselte er in den  Landtag von Nordrhein-Westfalen und arbeitete dort in der Gesundheits- und Sozialpolitik. Als Geschäftsführer der ASBH freut er sich nun darauf, gemeinsam mit den vielen Mitgliedern, Unterstützern und Unterstützerinnen, die erfolgreiche Arbeit der ASBH fortzusetzen und weiter zu entwickeln.

08.01.2017

Das Kindernetzwerk bietet das Seminar „Wenn alles zu viel wird – Überforderung in der Selbsthilfe“ an. Ziel ist es gemeinsam mit der Referentin Frau Helga Schneider-Schelte (Diplom Sozialpädagogin, Familientherapeutin und Supervisorin)  für das Thema zu sensibilisieren, Lösungsansätze aufzuzeigen und einen Erfahrungsaustausch zu fördern.

Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

08.11.2017

Das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) in Berlin sucht eine/n Sekretär/in (Teilzeit/Elternzeitvertretung).